Geschichte des Nahverkehrs in Bremerhaven
Der Bremer Straßenbahnunternehmer Heinrich Alfes beantragte im Jahr 1879 die Konzession für eine Pferdebahn zwischen Lehe und Geestemünde. Gemeinsam mit dem Bremer Rechtsanwalt Dr.Wilkens und dem Bankier Loose gründete er draraufhin die „Bremerhavener Straßenbahn Actiengesellschaft“ mit einem Grundkapital von 450 000 Mark.
Ergänzung von Thorsten Bartel 1960 Stillegung der Straßenbahnlinie 3 zwischen Georgstraße und Wulsdorf, Lindenallee und Auflassung des dortigen Betriebshofes.
1963 Inbetriebnahme der Straßenbahnstrecke Columbusstraße – Elbinger Platz im Zuge der Neugestaltung der Columbusstraße und des Elbinger Platzes. Aufnahme des 2 gleisigen Betriebes in der Grashoffstraße, Aufgabe der Strecke in der Buchtstraße sowie der Strecke über den Berliner Platz
1964 Stillegung der Straßenbahnlinie 3 zwischen Hbf und Bahnhof Lehe
1966 Die ersten Gelenkbusse fahren in Bremerhaven fahren (MAN METROBUS)
1967 Aus Offenbach a Main werden 3 Straßenbahn – Großraumzüge übernommen (DÜWAG)
1968 Letztmalig bekommt Brhv fabrikneue Straßenbahnzüge (Hansa – Waggonbau Bremen) 5 TW und 5 BW
1969 Umbenennung in „Bremerhavener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbh“
1975 Die VGB befördert in diesem Jahr ca 25 Millionen Fahrgäste, von da an sinken die Fahrgastzahlen beständig ab (mit Unterbrechungen). Heute haben sie sich mit ca 13 Millionen nahezu halbiert.
Buslinie 15 nach Köhlen eröffnet.
Erste Busse mit Automatikgetriebe geliefert (MAN GÖPPEL 192) (Wg – Nr. 119 ff)
1977 Die Straßenbahn wird in den Abendstunden und samstags ab 14 Uhr durch Busse ersetzt. Dabei ersetzt die neue Linie 1 (Debstedt – Stadtgrenze / Langen – Lehe – Mitte – Hbf – Grünhöfe) neben der Straßenbahnlinie 2 auch die Buslinie 3 (Lloydstraße – Grünhöfe)und 17 (Bf. Lehe – Langener Landstraße – Sttadtgrenze / Langen – Debstadt)
Außerdem fahren ab Sommer 1977 tagsüber 2 Omnibusse als Straßenbahnersatz auf der Linie 2, sodaß die VGB den Bestand an betriebsfähigen Straßenbahnen auf 8 Züge verringern kann.
1979 Gründung der „Bürgerinitiative zur Rettung der Straßenbahn“ durch Walter Herr
1980 14 MAN GÖPPEL 192 Gelenkbusse angeschafft (WG – NR: 201 bis 214) . Auf eine Anschaffung der wesentlich komfortableren MB 0 305 G, die aufgrund ihres Heckantriebes auch einen niedrigeren Wagenboden besitzen verzichtet die VGB
1981 100 Jahre Straßenbahn. Im Oktober beschließt der Aufsichtsrat der VGB und der Magistrat beschließen die Stillegung der Straßenbahn im Juli 1982 (trotz 18 000 Unterschriften für die Straßenbahn)
1982 Einstellung der Straßenbahn , ANSCHAFFUNG VON 6 MAN 242 H und 6 MB 305 G, Neuordnung des Busnetzes, Einstellung des Nachtbetriebes. Hohes Fahrtenangebot (Linie 2 tagsüber alle 7 / 8 und auch 5 Min – Takt, Linie 5 / 6 und 7 / 8 zusammen im 10 Min. Takt).
1983 1 MAN SL 200 und ein MB O 305 werden angeschafft
1984 neue Linienführung der Linie 6 durchs Eckernfeld, letzter MAN Metrrobus abgestellt
1985 Einstellung der Linie 11 (Spaden – Imsum) und Einrichtung der Linien 8 und 9 als Durchgangslinien ( Spaden – Surheide 8 und Surheide – Imsum Linie 9)
Erster O 405 und MAN SL 202
1986 Sereinlieferung von O 405 (Wg. – Nr. 352 bis 365) und MAN SL 202 ( 401 bis 406)
1987 Serienlieferung von O 405 (Wg. – Nr. 366 bis 379) und O 405 G (Wg. – Nr. 307 bis 315)
1988 bis 1990 zeitweise sonntags ausschließlicher Einsatz von Standard – Bussen
1993 erste Niederflur – Serienfahrzeuge im Einsatz (MB O 405 GN und MAN)
1994 Beginn von stetigen Fahrplanausdünnungen
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